What’s in my bag | Picard

Bag essentials

Heute wird mal ganz tief in die Klischee-Kiste gegriffen. “What’s in my Bag”-Posts gehören wohl zu den mit am meisten geposteten Artikel in der Bloggerwelt. Ich bin allerdings der Meinung, dass der Inhalt deiner Handtasche so einiges über dich als Person aussagen kann. Deshalb finde ich es auch mmer wieder spannend, Mäuschen zu spielen und ein bisschen in fremder Leute Taschen zu stöbern (natürlich nur in Form solcher Posts – nicht im echten Leben!). Nachdem ich diesen Post zusammengestellt habe, fiel mir auf, dass er tatsächlich so einiges über mich verrät. Je nach Größe der Tasche variiert der Inhalt natürlich erheblich – wenn ich könnte, würde ich am liebsten den kompletten Hausrat einpacken, eine Abstellkammer to go sozusagen. Was ihr hier auf dem Foto seht, ist also nur ein (besonders fototauglicher) Bruchteil dessen, was ich wirklich so alles mitschleppe. Ich habe tatsächlich schon Dinge in meiner Tasche gefunden, von denen ich nicht einmal wusste, wie sie überhaupt da reingeraten sind. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Dinge, die für mich überlebensnotwendig sind, egal wie klein die Tasche auch ist. Und das sind sie:

Handy

Dieser Punkt ist eigentlich fast schon überflüssig, da es heutzutage wohl kaum noch jemanden gibt, der das Haus ohne Handy verlässt. Egal ob zum Joggen, Einkaufen oder Arbeiten – das Handy muss mit. Außer vielleicht zum Spazieren, da lässt der ein oder andere es hin und wieder tatsächlich mal zu Hause. Leider muss ich gestehen, dass auch ich mittlerweile schon ein ziemlicher Handy-Süchtling geworden bin. Früher konnte ich gut und gerne mal einen halben Tag verbringen, ohne auch nur einmal auf mein Handy zu schauen. Wenn ich heute in der Straßenbahn sitze und mit Erschrecken feststelle, dass ich mein Handy vergessen habe oder der Akku keine halbe Stunde mehr hält, spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, in der Mittagspause nach Hause zu fahren, um es zu holen.

Portemonnaie

Mit dem Geldbeutel ist das ähnlich wie mit den Handtaschen – je größer desto besser! Da ich zig tausend Visitenkarten, Mitgliedskarten, Coupons und Kassenbelege mit mir herumtrage (hin und wieder rutscht auch mal ein Geldschein dazwischen), muss mein Geldbeutel so einiges aushalten. Deshalb wird er auch alle paar Jahre ausgetauscht (weil kaputt) und dann beginnt die Jagd nach dem perfekten Geldbeutel von neuem. Das ist nämlich gar nicht mal so einfach. Er muss groß genug sein, um alle Karten, Coupons und Kassenbelege unterzubringen, aber auch nicht so groß, dass er mehr an eine Clutch als eine Geldbörse erinnert. Dann sollte er praktisch aufgeteilte und erreichbare Fächer haben, einfach und schnell zu öffnen sein und im Idealfall auch noch gut aussehen. Vor einer Weile war es wieder einmal soweit und nach langem Hin und Her wurde ich im Online-Shop von Picard fündig. Geworden ist es dieses schicke Modell in Rindsleder (das aktuell sogar im Sale ist!).

Handcreme & Hand Sanitizer

Ich glaube ohne jeden Zweifel die trockensten Hände der Welt zu haben. Weshalb die Handcreme auch ungeschlagene Nr.1 meiner Bag Essentials ist – da kann weder das Handy, noch das Portemonnaie mithalten. Ich bin fast schon ein neurotischer Hände-Eincremer, besonders im Winter. Wenn ich also unterwegs bin und feststelle, dass ich meine Handcreme vergessen habe, geht es auf direktem Wege in den ersten Drogeriemarkt, den ich finden kann. Übrigens liegt auch in der Wohnung in jedem Zimmer und in jeder Ecke eine Handcreme rum. Für mich entdeckt habe ich vor kurzem die DermaSpa von Dove. Die ist zwar nicht ganz billig, aber ideal für trockene Hände.

Den Hand Sanitizer trage ich die meiste Zeit eigentlich nur in der Gegend spazieren. Wenn es mal brenzlig wird, bin ich aber heilfroh, dass ich ihn habe! Das Konzept selbst sowie meinen kleinen Pocket-Santitizer habe ich aus den USA. Dort ist das ja wirklich so richtig a thing. Von übermäßigem Hände desinfizieren halte ich eigentlich nichts – wenn die Hände aber mal so richtig klebrig sind und weit und breit kein Wasser in Sicht ist, ist er Gold wert.

Kamm, Taschenspiegel, Labello

Um ehrlich zu sein habe ich in meiner Handtasche normalerweise eine ganze Beauty-Box, in der sich neben Kamm und Labello noch jede Menge anderes Zeug befindet. Zu den Essentials zählen aber auf alle Fälle ein Kamm, Labello/Lippenstift und ein kleiner Spiegel. Mit dem Labello ist es wie mit der Handcreme: trockene Lippen – Labellosüchtling. Wenn sich spontan aber doch mal etwas ergibt und das Outfit so gar nicht ausgehtauglich ist, ist ein Lippenstift in der Tasche ideal, um den ganzen Look etwas aufzuwerten.

Und genau dafür brauche ich auch den Taschenspiegel: Im Lippenstift-Auftragen bin ich leider noch nicht ganz so geübt, um es ohne Spiegel ordentlich hinzukriegen. 😉

Den Kamm brauche ich ganz einfach , um meine Haare wieder einigermaßen in Form zu bringen. Ich habe sehr feines Haar, das bei leichtem Wind schon total strähnig und formlos an mir runterhängt. Um wieder ein bisschen Schwung und Volumen reinzubringend, ist der Kamm perfekt!

iPod

Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zufahrt die ist schön – vorausgesetzt, ich habe Musik auf den Ohren. Zugfahren gehört sowieso nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Das Ganze aber auch noch ohne iPod ist eine absolute Tortur. Nachdem mein alter Nano vor ein paar Monaten den Geist aufgegeben hat, habe ich mich nach langem Handern endlich dazu entschlossen, das viele Geld doch wieder in einen Neuen zu investieren. Ohne geht’s eben doch nicht und mein Handyakku ist mir dann doch zu schade, um ihn fürs Musikhören aufzubrauchen.

Sonnenbrille

Im Sommer sowieso unverzichtbar. Aber auch im Winter versuche ich (wenn denn genug Platz ist), immer eine Sonnenbrille dabei zu haben. Erstens, weil ich es unglaublich nervig finde, ständig die Augen zusammenzukneifen und nichts mehr ordentlich lesen zu können. Zweitens, weil ich beim Augenzusammenkneifen eine böse Resting-Bitch-Face-Falte bekomme, die von Jahr zu Jahr tiefer wird. Das mag doof klingen, aber auch ich werde nicht jünger und wie heißt es noch so schön: Vorsicht ist besser als Nachsicht! 😉 Mein absolutes Lieblingsmodell ist momentan die Ray Ban Round Metal. Ich kann es gar nicht abwarten, dass es endlich Sommer wird und ich sie tagtäglich tragen kann!

Schreibzeug

Wer schon einmal bei einem wichtigen Termin war und peinlich berührt feststellen musste, nichts zu Schreiben dabei zu haben, der weiß, dass einem so etwas nur einmal passiert. Ein Notizbuch mag nicht in jede Handtasche passen, aber ein Stift ist ein absolutes Muss. Es kann immer wieder vorkommen, dass wir spontan etwas zu Schrieben brauchen und ein Stift nimmt nun wirklich nicht viel Platz weg. In meiner Tasche befindet sich außerdem generell ein Notizbuch, damit ich meine Post- und Outfit-Ideen sofort aufschreiben kann und nicht vergesse.

Fusselrolle

Sobald ich im Spätherbst meine Wollmäntel und dicken Wollschals aus dem Schrank hole, landet fast zeitgleich eine Mini-Fusselrolle in der Handtasche. Für mich gibt es nämlich nichts schlimmeres, als den ganzen Tag wie ein halb geschortes Schaf durch die Gegend zu laufen. Insbesondere meine grüne Samthose (hier im Outfit) leidet oftmals sehr unter den dicken Wollschals und -mänteln. Vor ein paar Jahren habe ich noch nicht einmal eine stationäre Fusselrolle benutzt, geschweigedenn besessen. Nachdem mich meine Mama aber immer wieder mit dem Worten “Kind, wie siehts du denn aus” von oben bis unten abfusselte, bevor ich das Haus verließ, fand die gute alte Fussenrolle doch noch Einzug in meine Wohnung. Die Mini-Version passt selbst in die kleinste Tasche und ist auch für Reisen ein idealer und platzsparender Begleiter.

Was tragt ihr denn so in eurer Tasche durch die Gegend? 🙂


* In freundlicher Zusammenarbeit mit Picard.

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4 Comments

    • Sarah
      April 3, 2016 / 8:55 am

      Vielen Dank! 🙂

    • Sarah
      April 3, 2016 / 8:54 am

      Danke, das freut mich! 🙂 Die Sonnenbrille ist auch eines meiner Lieblingsteile! <3

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