MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN

Fashion Week Berlin

Credit: Getty Images

Vier Tage Fashion Week Berlin liegen hinter mir. Vier Tage voller neuer Eindrücke, Bekanntschaften und Einsichten über mich, die Modeszene und Blogger im Allgemeinen. Ich habe so vieles erlebt, dass ich erst einmal ein paar Tage brauchen werde, um alles zu verarbeiten und meine erste Fashion Week noch einmal Revue passieren zu lassen.

Es wird in diesem Post also erst einmal einen groben Überblick über die Woche geben, was ich wann gemacht habe und wie ich die Shows, Side Events und Parties empfunden habe. In einem späteren Post werde ich dann noch einmal konkreter auf meine persönlichen Eindrücke im Allgemeinen eingehen.

Vorweg muss ich jedoch sagen, dass ich unfassbar dankbar bin für die Möglichkeit, während meiner ersten Fashion Week so viele Shows und Side Events besuchen zu dürfen. Ich hatte vier wunderschöne Tage und kann es kaum abwarten, im Sommer nochmal wiederzukommen.

FASHION WEEK – MONDAY

Offiziell begann die Fashion Week erst dienstags, ich hatte jedoch die große Ehre, mit der lieben Lisa Seibold bereits am Montag eine der beliebtesten Shows besuchen zu dürfen – die Maybelline Hot Trends Xhibition. In einer wahnsinnigen Location wurden dabei die Make-Up Trends der neuen Saison vorgestellt und wunderschön inszeniert. Für meine erste Show war das schon ziemlich überwältigend. Allerdings wurde ich auch erstmals mit den „Schattenseiten“ der Fashion Week konfrontiert. Eine halbe Stunde in der Kälte anstehen, bevor man überhaupt an sein Ticket kommt, ist mal so gar nicht fancy, aber leider Realität. Außerdem waren wir sage und schreibe 50 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, um zur ziemlich weit außerhalb liegenden Location zu gelangen. Wer keine 50€ für ein Taxi ausgeben will oder einfach nicht famous genug für ein Fashion Week Shuttle ist, der muss eben auch das in Kauf nehmen. Allerdings hat die Show alles wieder wettgemacht. Die wunderschönen, wenn auch größtenteils nicht alltagstauglichen Looks wurden von einem wahnsinnigen Staraufgebot präsentiert. Nach der Show gab es noch eine After Show Party, auf der wir allerdings nur kurz verweilten. Am selben Abend fand nämlich noch die Coca Cola Party anlässlich des Launchs der neuen Coke Zero Sugar statt.

FASHION WEEK – TUESDAY

Mein erster offizieller Fashion Week Tag startete beim FashionBloggerCafé von Styleranking in der Heeresbäckerei. Die erste richtige Möglichkeit, um Bloggerkollegen zu treffen, mit denen man über Instagram schon quasi-Freundschaften aufgebaut hat und sich zu vernetzen. Dank der genialen Idee der Veranstalter, Namensschilder auszuhändigen, auf denen sowohl der Vorname als auch der des Blogs zu sehen war, waren unangenehme Situation à la „Wer bist du doch gleich?“ größtenteils zu vermeiden.

Fashion Week Berlin

Credit: Styleranking

Fashion Week Berlin

Credit: Bild.de

Nachmittags ging es für mich zum ersten Mal ins Kaufhaus Jandorf für die Hien Le Show, wo die Schauen der Fashion Week in diesem Jahr stattfanden. Einen Vergleich zum Zelt, in dem die Shows die Jahre zuvor stattfanden, hatte ich leider nicht. Ich fand die Location aber super. Das Kaufhaus hat meines Erachtens jede Menge Flair und ist mit seinem rauen Charme aus Beton und Stahlträgern irgendwie typisch Berlin. Die Kollektion von Hien Le gefiel mir sehr gut. Die simplen Schnitte, geraden Linien und schlichten Designs in grau, beige und dunkelblau waren genau mein Ding. Die eher seriösen Looks wurden durch Sneakers abgewertet und erhielten so einen modernen Twist, der mir persönlich sehr gut gefällt.

Abends ging es für uns zu Converse und anschließend auf die Adidas EQT Party. Die Organisation war bei Adidas leider ziemlich bescheiden, wobei wir mit einer halben Stunde Anstehen noch relativ gut wegkamen – von anderen erfuhren wir, dass sie über eine Stunde in der Kälte standen. Die Party hat sich Adidas ganz schön was kosten lassen, mit Pusha T als Live Act war sie aber generell ziemlich Hip Hop-lastig, was nicht so unbedingt meins ist.

FASHION WEEK – WEDNESDAY

Der Mittwoch begann bei mir mit der Show von Leonie Mergen. Ihre „Karabakh“ Collection bestach durch Kombinationen aus Leder und Seide und war von der aserbaidschanischen Kultur inspiriert. Farblich bewegt sich die Kollektion vor allem im Bereich der gedeckten Farben. Vor allem die Kombinationen aus Leder und Pelz in bordeaux und navy haben es mir wirklich angetan.

Außerdem hatte ich an diesem Morgen meine erste Begegnung mit einem Streetstyle Fotografen von der Glamour, bei der ich mich nach meinem Empfinden relativ ungeschickt anstellte. Bisher habe ich kaum mit Leuten fotografiert, die ich nicht kenne. Geschweige denn an einer Location, an der dich gefühlt 20 andere Blogger oder Fotografen beobachten. Das Resultat ist gleichermaßen bescheiden, vielleicht war es aber auch einfach noch etwas zu früh.

Fashion Week Berlin

Direkt im Anschluss besuchte ich die Rebekka Ruétz Show. Die Herbst / Winter Kollektion der Österreicherin stand unter dem Namen „Whatever“ und wurde durch rockige Musik der 80er eröffnet. Aus den 80ern holte sie sich auch die Inspiration für ihre Kollektion, die sie durch warme Farbtöne in Kombination mit metallischen Akzenten inszenierte.

Nachmittags fuhr ich zur Berliner Freiheit, wo die HashMAG Blogger Lounge stattfand. Ähnlich wie beim FashionBloggerCafé hatte man hier die Möglichkeit, sich mit anderen Bloggern und Marken auszutauschen und zu vernetzen. Wie auf jedem Side Event der Berliner Fashion Week gab es jede Menge Essen und Trinken und verschiedene Stände, an denen Marken ihre Produkte vorstellten. Bei dm beispielsweise konnte man sich einen Pinsel gravieren oder die Haare machen lassen. Zum Abschied gab es noch eine riesige Goodie-Bag – voll mit einigen brauchbaren und vielen unbrauchbaren Dingen. Aber dazu in einem späteren Artikel mehr.

FASHION WEEK – THURSDAY

Mein letzter Fashion Week Tag begann sehr früh – mit der Ewa Herzog Show um 10 Uhr im Kaufhaus Jandorf. Die Kollektion unter dem Namen „Icanfeelyou“ war mit Abstand meine liebste und somit der perfekte Schauen-Abschluss. Ich liebe Spitze! Die romantischen Designs bestanden hauptsächlich aus feinen Satin- und Spitzenstoffen in wunderschönen Schwarz-, Weiß- und Pastelltönen. Ich hätte jedes der Outfits direkt mit nach Hause genommen – Chapeau liebe Frau Herzog, ich bin wirklich begeistert!

 

Direkt im Anschluss ging es für mich zur World of Cyberobics, wo der #Leck mich am Hashtag Brunch von Reichert Plus stattfand. Im letzten Jahr habe ich diesen nur auf den Social Media Kanälen vieler anderer Blogger beobachtet und mir deshalb viel davon erhofft. Reichert Plus hat ein Wahnsinns-Buffet aufgetischt mit jeder Menge Köstlichkeiten, die wirklich jeden Geschmack trafen. Ansonsten konnte man sich von einer L‘Oréal-Expertin beraten und von Catrice schminken lassen. Es war ein gemütliches Event mit wahnsinnig leckerem Essen und einer tollen Atmosphäre.

Fashion Week Berlin

Mit Neele von Just A Few Things und Swantje & Artem von OffWhiteSwan ging ich anschließend nochmal zur HashMAG Lounge und im Anschluss daran auf das Riani Blogger Event im Soho House. Mit eines meiner Highlights der vier Tage! In einem riesigen Loft fand das exklusive Event statt, das die Kollektion rund um den Alltag der „RIANISTAS“ perfekt in Szene setzte. Die neue Kollektion ist eine Art Fashion Diary, die in fünf Themen aufgegliedert ist. We are Family, Business, Athleisure Sunday, Date Night und Champagne with the Girls, die alle in den verschiedenen Bereichen des Lofts aufgebaut wurden. Riani hat sich mit diesem Event wirklich selbst übertroffen. Alles war perfekt durchdacht und liebevoll gestaltet. Babor und La Biosthethique sorgten für das äußere Wohlbefinden während Riani uns mit jeder Menge Köstlichkeiten versorgte. Auch die Runway Show konnten wir uns auf dem Fernseher noch einmal anschauen. Mit der lieben Eli von Doctorsfashiondiary verweilte ich noch mehrere Stunden auf dem Event, bis die Blogger High-Society rund um Caro Daur, Farina von Novalanalove, Debiflue, Xeniaoverdose etc. eintraf und wir uns irgendwie nicht mehr ganz so wohl fühlten.

(c) Jessica Kassner for RIANI

(c) Jessica Kassner for RIANI

(c) Jessica Kassner for RIANI

(c) Jessica Kassner for RIANI

Besonders die Farbe Pink spielt in Rianis Herbst / Winter Kollektion eine große Rolle. Auch Mustermixe mit Leoprints und dunklen Blautönen sowie Blumenprints in knalligem Pink stehen in Rianis aktueller Kollektion im Vordergrund.

Der perfekte Abschluss meiner ersten Berliner Fashion Week war die Marina Hoermanseder After Show Party, die sich mit ihrer Kollektion auch in diesem Jahr wieder selbst übertroffen hat und deren Show ich wahnsinnig gerne besucht hätte. Jede Menge Sponsoren sorgten dafür, dass keiner verdursten musste. Außerdem waren mein absolutes Highlight die Lieferando-Boten, die immer wieder mit einem Tablett voller Essen durch die Menge liefen.

Mein Fazit wäre viel zu lang, um es hier mal kurz zusammenzufassen. Deshalb wird mein ausführliches Fazit über meine erste Fashion Week und die Woche generell in einem separaten Beitrag folgen. Vorneweg kann ich jedoch schon sagen: Es war eine unglaubliche Erfahrung mit wahnsinnig vielen Ups und einigen Downs. Ich war oft überrascht, überwältigt, ab und zu verunsichert aber die meiste Zeit einfach nur dankbar. Die Berliner Fashion Week kann sich wirklich sehen lassen und sollte sich nicht länger von ihren großen Schwestern aus Paris, New York oder Mailand einschüchtern lassen.

 

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7 Comments

    • Sarah
      February 8, 2017 / 5:28 pm

      Tausend Dank liebe Tina! Mich hat es auch sehr gefreut und ich hoffe, wir sehen uns im Sommer wieder! 🙂

  1. January 23, 2017 / 10:49 am

    Meine Liebe!
    So ein schöner Beitrag 🙂 Gefällt mir supergut!
    Außerdem war es echt eine tolle (für mich nur halbe) Woche & ich fand es so toll, dass wir uns endlich auch persönlich kennengelernt haben. Immer Sommer auf jeden Fall wieder 🙂

    • Sarah
      February 8, 2017 / 5:27 pm

      Danke du süße Maus! Ich freue mich auch schon sehr, wenn wir uns im Sommer wiedersehen! <3

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