Hotel Review: Lincolnville Motel | Maine, USA

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Wenn Benni und ich einen Roadtrip planen, sind schöne, saubere und besondere Unterkünfte mindestens genauso wichtig, wie die Route selbst. Dafür durchforste ich meist monatelang das Internet nach passenden Hotels, Motels oder Zimmern, die bestenfalls noch bis kurz vorher storniert werden können, damit wir unsere zuvor festgelegte Route nach Belieben abändern können. Hin und wieder – wenn wir eine absolut fabelhafte Unterkunft finden – bauen wir den Rest der Reise um genau diese. Ein paar feste Ziele können hilfreich sein, um eure Rundreise etwas zu strukturieren. Außerdem gibt es nichts Schöneres, als sich nach einem wunderschönen Urlaubstag auch noch auf eine nicht minder schöne Unterkunft zu freuen.

Auf unserem Roadtrip durch die Neuenglandstaaten im September erging es uns ähnlich. Die Route stand soweit und ich war wie immer auf der Suche nach Hotels an den verschiedenen Stopps, die wir uns ausgesucht hatten. Für die – relativ lange – Strecke von Boston zum Acadia National Park wollten wir irgendwo mittig einen Zwischenstopp einlegen. Und so stieß ich bei meiner Recherche auf das Lincolnville Motel in einem kleinen Fischerdorf direkt an der Küste Maines. Die wohl süßeste Unterkunft, in der wir je genächtigt haben und wegen der wir unsere Weiterfahrt am nächsten Morgen um vier Stunden nach hinten verschoben haben.

Lage, Hotel und Umgebung

Das Lincolnville Motel liegt direkt an der US-1, einer Scenic Route, die von Boston die Küste entlang bis nach Kanada führt. Das Motel wurde 2015 erst eröffnet und besticht mit einem unglaublichen Charme im Scandinavian-Stil. Neben sechs Cabins gibt es außerdem vier Zimmer, die am Haupthaus angrenzen. Dort befindet sich ein gemütlicher Aufenthaltsraum mit jeder Menge Büchern und Schallplatten, die man sich ausleihen kann sowie ein Frühstücksraum, in dem es gratis Kaffee gibt. Sowohl die Cabins als auch die Aufenthaltsräume sind unglaublich liebevoll eingerichtet und man merkt, dass Alice, die Besitzerin, all ihr Herz hineinsteckt.

Unterhalb des Haupthauses befindet sich ein kleiner Pool inmitten der grünen Szenerie. Von der Terrasse aus genießt man bei schönem Wetter wohl auch den Meerblick, während unseres Aufenthalts war es aber leider ziemlich neblig, sodass wir vom Meer leider nicht viel gesehen haben. Essenstechnisch gibt es auf dem Gelände nur die Möglichkeit zu grillen. Um etwas zu Essen zu bekommen muss man in den nächst größeren Nachbarort, nach Camden, fahren. Auch der ist keine Großstadt, ein paar Restaurants und den ein oder anderen Souvenir-Shop findet man dort aber auch.

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Zimmer und Ausstattung

Da es Bennis Geburtstag war und das Motel generell schon fast ausgebucht war, als ich es fand, buchten wir eine Übernachtung in der Honeymoon Cabin, die etwas unterhalb der anderen Cabins direkt am Waldrand liegt. Die Cabins und Zimmer sind allesamt mit einem Heizer ausgestattet (schon im September absolut notwendig!), einem Kühlschrank und einem Plattenspieler. Der war übrigens unser Highlight. Da es weder W-LAN, noch einen Fernseher in den Cabins gibt, ist Oldschool-Musik so ziemlich das einzige, wovon man sich abends berieseln lassen kann. Eine wunderschöne Abwechslung und perfekt, um mal richtig abzuschalten.

Die Cabins sind wie das Haupthaus selbst gemütlich eingerichtet, mit einem absolut bequemen Bett und jeder Menge Platz für Koffer und Einkäufe. Bei unserer Ankunft erhielten wir außerdem ein kleines “Survival”-Kit mit Ohropax, einer Postkarte, Schreibutensilien und einigen Stickern und Flyern vom Hotel. Man merkt, dass Alice jung ist und das Konzept von Marketing und Social Media verstanden hat.

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Frühstück

Weil unsere Cabin so gemütlich war und wir am liebsten noch länger geblieben wären, beschlossen wir, unsere Check-Out Zeit am nächsten Morgen komplett auszureizen und noch gemütlich auf unserem Zimmer zu frühstücken. Im Motel selbst wird kein Frühstück angeboten, wobei Alice meinte, dass sie es in der nächsten Saison gerne zusätzlich anbieten würde. Die wichtigsten Dinge, wie Kaffee, Milch, Tee, Wasser und Obst, gab es allerdings schon im September gratis im Frühstücksraum.

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Mein Fazit

Vielen Dank an Alice für unseren wundervollen Aufenthalt im Lincolnville Motel! Wir haben uns wie Zuhause gefühlt und würden jederzeit wiederkommen, sollte es uns mal wieder in den Nordosten der USA verschlagen. 🙂

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